Verabschiedung von Pfarrerin Dorothea Wecker

19. Februar 2020


Am Mittwoch, den 5. Februar 2020 wurde Pfarrerin Wecker in einem ‚Gottesdienst mal anders‘ verabschiedet. Ab März wird sie eine Stelle als Referentin in Loccum antreten. Das 9zehn30-Team hatte einen Gottesdienst zum Thema ‚A Dieu – welch ein Segen‘ vorbereitet. Nachdem klargestellt war, dass es sich im Gottesdienst um den Segen Gottes handelt, und nicht um das ‚Sägen‘ wie Frau Wecker anfangs spaßeshalber gespielt hatte und daher mit einer Säge zum Gottesdienst gekommen war.
In Texten und Liedern konnten die Besucher über Gottes Segenspuren in Ihrem eigenen Leben nachdenken. „Wir haben Gottes Spuren festgestellt…“
„Dann geh doch nach Loccum!“ rief Luca Hommel, nachdem er Frau Wecker all die Schönheiten Bad Zwestens noch einmal schmackhaft machen wollte.
Die musikalischen Darbietungen von Marion Linse an der Geige, Gerhard Bathe an der Gitarre, dem Posaunen- und dem Kirchenchor begeisterte alle Kirchenbesucher.
Frau Dekanin Tümmler, Pfarrer Keller aus Jesberg, Chorleiterin Nadine Vollmar und Hannah Schröder als jüngste Kirchenvorsteherin segneten Pfarrerin Wecker zum Abschied.
An der großen Teilnehmerzahl der Gottesdienstbesucher*Innen und den lieben Worten, ob durch Dekanin Tümmler, Bürgermeister Köhler, Posaunenchorleiter Jochen Knauff oder dem 9zehn30-Team, war eine herzliche Zusammenarbeit und das gute Miteinander zu spüren.
Die Kirchenvorstände Bad Zwesten, Betzigerode und Wenzigerode sagen Danke! und wünschen dem Ehepaar Wecker einen guten Start in der neuen Heimat – verbunden mit dem Segen Gottes!

Abschiedsworte von Pfarrerin Dorothea Wecker
Liebe Gemeindeglieder und liebe der Gemeinde verbundene Menschen,
herzlich danke ich Ihnen allen für den wunderbaren Abendgottesdienst am 5. Februar. Viele haben dazu beigetragen – welch ein Segen! Sie alle können auch in Zukunft daran mitwirken, dass Sie viele solche frohen, nachdenklichen, bunten und segensreichen Gottesdienste feiern werden. „Kirche“: das sind wir alle. Sie und ich nur demnächst an unterschiedlichen Orten. Am 1. März beginne ich die neue Stelle an der ev. Heimvolkshochschule Loccum e.V., weil Lernen und Lehren mir große Freude macht. Darauf bin ich gespannt – und zugleich macht mich der Abschied auch wehmütig. DANKE für Ihr Vertrauen und die Unterstützung, für Kritik, die direkt geäußert wurde und uns weiterführte, für Musik, Gebete und unendlich viele Dienste im „Hintergrund“!
Manches bleibt offen, manche Menschen habe ich enttäuscht. Lassen Sie es uns auf beiden Seiten so halten, wie wir es jeden Sonntag im Vaterunser beten: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ Was das Herz schwer macht, können wir getrost Gott abgeben. Und das Schöne dürfen wir im Herzen bewahren.
Ich wünsche Ihnen persönlich, in den Gemeinden und in der Region je zu seiner Zeit Kraft und Gelassenheit, Freude und Tiefgang – und in allem Gottes reichen Segen! Ihnen und Pfarrer Jensen gutes Gelingen für die Vakanzzeit. Und danach begrüßen Sie den Neuen oder die Neue bitte nicht mit Vorgänger-Vergleichen oder „Das war schon immer so“, sondern offen und neugierig. Jeder Mensch hat seine oder ihre eigenen Stärken, und das ist auch gut so. Wer seine Talente ausleben darf, kann Gutes bewirken. Dazu helfe Gott, der uns allen das Wasser des Lebens sprudeln lässt.
Herzliche Grüße, Ihre Dorothea Wecker