Posaunenchor

Lobet den Herren mit Posaunen…

so heißt es im Psalm 150.
Treffender kann die Aufgabe des Posaunenchores in der Gemeinde nicht beschrieben werden.

Unser Posaunenchor…

… wurde im März 1996 gegründet. Von den 12 Gründungsmitgliedern hatten gerade einmal drei bläserische Erfahrung. Die übrigen neun Mitglieder mussten ihr Instrument und auch die Noten von Grund auf erlernen. 

Posaunenchöre besitzen bezüglich der Altersstruktur – im Gegensatz zu anderen musikalischen Vereinigungen – eine sehr weite Bandbreite besitzen. Es ist durchaus üblich, dass in einem Posaunenchor neunjährige neben 70-jährigen musizieren. Ja, es gibt sogar Chöre in denen sechsjährige und über 80-jährige gemeinsam auftreten. Auch üben unsere Mitglieder die unterschiedlichsten Berufe aus. Posaunenchöre besitzen also für die Kirchengemeinde großes Integrationspotential.

Die Ziele unserer Bläserarbeit sind:

  • Mitwirkung im Gottesdienst

  • missionarische und diakonische Einsätze in Krankenhäusern,
    Altenheimen, Justizvollzugsanstalten, auf Plätzen und Türmen
    (Bad Zwestener Lichterweihnacht: Weihnachtsliedersingen)

  • Mitwirkung bei Gemeindeveranstaltungen unterschiedlichster Art,
    u.a. Gottesdienst im Kirchgarten (Pfingstmontag)

  • musikalische Gestaltung von Gemeinde- und Kirchenkreisfesten (Kirchentagen)

  • Mithilfe bei der Einführung neuen Liedgutes

  • Geistliche Bläsermusiken

  • Serenaden

  • Posaunentage

 

Häufig werden diese Aktivitäten gemeinsam mit anderen Chören durchgeführt.

Auch Bläser die sich in Bad Zwesten zur Kur aufhalten, sind (und waren) bei unseren Proben und Auftritten gerngesehene Gäste. Sie können sich gerne mit dem Chorleiter in Verbindung setzen. Es besteht auch die Möglichkeit für die Dauer des Aufenthalts ein Leihinstrument zu erhalten.

Das Motto der Posaunenchöre: Gott loben, das ist unser Amt. (EG 288, 5) 
Das Symbol der Posaunenchöre ist das Bläserzeichen.

 

… ist das Symbol für die Posaunenchöre Deutschlands. Es ist sozusagen eine hessische Erfindung. Das Zeichen wurde von Karl Specht, Chorleiter und Kirchenmusiker in Beerfelden im Odenwald, entworfen. Auf der Tagung des damaligen Reichsposaunenrates vom 25.9. bis 1.10.1960 in Hirschegg im Kleinwalsertal (Allgäuer Alpen) wurde beschlossen es als Anstecknadel zu verwenden.

Es verbindet die Elemente, die Posaunenchöre ausmachen, nämlich:

  • das Kreuz im oberen Teil
  • und das Schallstück im unteren Teil.
  • Dazu die Buchstaben
    E wie Evangelisch und P wie Posaunenchor,
    aber genauso auch E wie Evangelium und P wie Pax.

(mit freundlicher Genehmigung des Posaunenwerks der EKHN)